Vegane Fitness und eine neue Form für Beine und Po….

Ich bin immer noch ganz baff wegen der Nominierung für die Fitness Awards…..darauf war ich in keinster Weise vorbereitet. Bin hier echt total hin und wech muss ich sagen. Letztes Jahr zu dieser Zeit wurde ich immer fauler und lustloser schon alleine wegen der Dunkelheit und der Kälte da draußen. Dieses Jahr ist irgendwie alles anders! Fühl mich total fit, positiv und motivierter als eh und je…..Und dann erfährst Du dass Du offensichtlich doch ein paar mehr Fans als vermutet hast und diese für dich und Deinen Blog auf einer bekannten Fitness-Seite voten! Und jetzt ist bei mir natürlich alles aus! Mehr Motivation geht einfach gar nicht mehr!! Also vorgestern Abend bin ich mit einem so dicken Grinsen im Gesicht eingeschlafen, das hat echt ziemlich lange gedauert bis ich tatsächlich eingeschlummert bin.

An dieser Stelle muss ich hier wirklich noch einmal ganz lieb DANKE an Euch alle sagen!

Es ehrt mich wirklich sehr dass Ihr an mich glaubt!

 

Fitness und vegane Ernährung – Was gibt es denn jetzt so bei mir??

Wir kommen zu einem Thema, welches viele Leute von Euch da draußen tatsächlich sicher brennend interessieren wird. Ich hatte ja schon in einem Bericht ein wenig anklingen lassen, was bei mir als sportliche Neu-Veganerin so auf den Teller kommt. Ich gehe heute mal gerne noch näher darauf ein.

Jetzt sind es um und bei 5 Monate, die ich vegan unterwegs bin und ich kann definitiv sagen, dass ich mittlerweile so weit bin, dass ich gar nichts mehr vermisse ! Ich bereue meine Entscheidung nicht, und auch jetzt so kurz vor Weihnachten sehne ich mich nach nichts! Im Gegenteil, ich freue mich auf mein veganes Festmahl! Habe schon viele tolle neue Rezeptideen im Kopf, darüber werde ich natürlich auch gerne berichten.

Habe gerade meinen Einkauf hinter mich gebracht und hier mal eine kleine nette Übersicht über einige Dinge, die mittlerweile in meinem Schrank/Kühlschrank nicht mehr wegzudenken sind! (Das war jetzt keine Absicht, dass das alles von dieser einen Firma ist ;-), in unserem Budni gab es davon mehr als genug also hab ich zugegriffen! ) Wobei diese Auswahl an Lebensmitteln durchaus auch gut in eine vollwertige Mischköstler-Küche passen!

Aber nun zurück zu den Dingen, die ich so esse seitdem mich der Veganismus überkommen hat! Man hört ja wirklich auch immer oft und gerne von Zweiflern, dass gerade Leute, die sehr sportlich unterwegs sind und auch Muskelaufbau betreiben gar nicht wirklich das bekommen können, was sie tatsächlich brauchen, wenn sie sich rein pflanzlich ernähren! Aber das meine Lieben ist einfach absolut falsches Denken und es ist verdammt traurig dass hier leider immer noch viel zu wenig Aufklärung betrieben wird! Aber wenn man überlegt, wie viel Geld sich mit Fleisch und Co. verdienen lässt, darf man sich hier leider auch nicht wundern! Patrik Baboumian, Kendrick Farris, Mike Tyson aber auch Martina Navrátilová oder Lewis Hamilton gehören z.B. zu den berühmten Sportgrößen, die sich zum Veganismus bekannt haben und denen es offensichtlich nicht geschadet hat. Hier kann man gerne mal fleißig googeln um sich davon zu überzeugen, dass auch immer mehr Sportler auf die pflanzliche Ernährung übergehen, und das ohne auf etwas verzichten zu müssen. Manchmal muss man sich einfach einmal mehr ein eigenes Bild von gewissen Themen machen um sich besser in die Dinge hineinfühlen zu können. Problematisch ist in der heutigen Zeit, dass die Massenmedien einfach so einen extremen Einfluss auf die Menschen haben, dass es oft schwer ist gewisse festsitzende Denkweisen wieder aus den Köpfen heraus zu bekommen. Aber wir haben ja durchaus Alternativen durch das Internet bekommen und man kann sich hier mittlerweile so viel umfangreiche Infos herausziehen wenn man es denn wirklich möchte.

Was isst man nun also, wenn Fleisch, Milch und Co. wegfallen?? 

Wer sich im Fitnessbereich bewegt bekommt all das was er braucht auf jeden Fall auch ohne tierische Produkte! Folgende Lebensmittel passen sehr gut in eine sportlich, aktive Lebensweise hinein und sind auch beim Muskelaufbau sehr empfehlenswert:

Quinoa, Spinat, Kidneybohnen, Avocado, Reis, Erbsen, Datteln, (Kartoffeln), Süßkartoffeln, Bananen, rote Linsen, Haferflocken, Brokkoli, Champignons, Sojabohnen, Mais, Kichererbsen, Nüsse, Samen, Hanfsamen, Kerne….

Dass diese Dinge einen großen gesundheitlichen Mehrwert bieten, muss man denke ich nicht auch noch betonen! Ich habe zwar nach meiner Umstellung etwas abgenommen und auch an Beinen und Po an Masse verloren, aber meine Arme und auch Bauchmuskeln sind da wie vorher auch, ich habe sogar den Eindruck dass gerade auch die Armmuskeln viel besser zu sehen sind als vorher. Aber das liegt vermutlich daran, dass ich viel weniger bis kaum noch von den schlechten Fetten zu mir nehme, wenn dann achte ich darauf nur noch die gesunden Fette zu mir zu nehmen, die z.B. in Avocado oder Nüssen stecken.

Po und Beine wieder aufbauen, – aber wie!? 

Es war anfangs zwar schon etwas erschreckend, dass plötzlich die Hose nicht mehr saß und eher runter rutschte, aber zugegeben, die Umstellung war auch nicht ganz so einfach, da muss man sich tatsächlich erst einmal durchwurschteln. Vom Mischköstler zum Veganer ist ja auch eine großer Schritt. Aber je mehr man sich mit dem Thema Veganismus auseinandersetzt umso mehr lernt man dazu.

Und Ihr kennt mich ja, es wird immer weiter gesportelt und weiter gearbeitet. Für mich heißt es erst einmal den Po und die Beine wieder aufbauen. Ich hatte überlegt mal auf Fitnessbänder oder Ähnliches zurückzugreifen, um in dem Bereich durch noch mehr Widerstand noch mehr Resultate zu erzielen. Ich hatte mir auch vor einiger Zeit mal Langhanteln zugelegt. Eine Kombi aus Kniebeugen, Kreuzheben und Übungen mit solchen Trainingsbändern sollte da eigentlich schnell wieder das gewünschte Ergebnis bei mir bringen. Ich dachte mir so, wo andere jetzt in die Winterpause gehen, mach ich mal neues effektiveres Bein-Po-Training!

Die meisten wollen dieses große und schwere Equipment bei sich zuhause nicht haben. Das muss aber auch gar nicht sein, die Bänder bringen einen tollen zusätzlichen Effekt zu allen anderen bekannten Übungen, die man vielleicht sowieso schon macht. Durch die unterschiedlichen Stärken erzielt man noch bessere Resultate und die Teile sind auch ratzfatz in der Schublade untergebracht, also gar nicht der Rede wert was die Größe betrifft.

Habe mich da mal im Online-Shop von Gorilla-Sports umgesehen und günstige Trainings- und Fitnessbänder entdeckt. Ich werde vermutlich beide Versionen mal bestellen. Ich denke, dass das dünne Trainingsband in rot, blau oder schwarz von der Stärke wohl eher was für mich sind und ich damit gut klar kommen werde.

Beim Stöbern durch den Shop bin ich dann auch auf Sandbags gestoßen. Die finde ich auch gar nicht mal schlecht für Leute die gerne Zuhause etwas für sich tun, aber mit Langhanteln vielleicht gar nichts anfangen können. Nicht nur dass die Teile ja viel platzsparender sind, dadurch dass man sie auch hochkant irgendwo hinter stellen kann. Die sind mit Sicherheit auch viel bequemer in der Handhabung. Diese Sandsäcke gibt es von 5-30 KG. Eine feine Sache wie ich finde, jetzt überlege gerade von Langhantel auf Sandsack umzusteigen. 😉 Fakt ist, Widerstand oder Gewichte brauche ich für mich auf jeden Fall in meinem Training. Und es sollte wenig Platz benötigen. Na, wer weiß, vielleicht beschenkt mich ja dieses Jahr mal jemand zu Weihnachten. 😀